Der Apostel legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus 1. Petrus 5, 6 zugrunde:
„So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.“
Das Bibelwort entstammt aus einer Handreichung im 1. Petrusbrief für die damaligen Gemeindeverantwortlichen, in Demut die ihnen anvertrauten Gemeinden zu betreuen. Der Apostel stellte viele Gedanken in der Predigt heraus, u.a. dass Jesus auf einen jeden zugehe und bei einem sei und Gemeinschaft habe. Diese Gewissheit sowie die Zukunftshoffnung gäben Mut und Kraft in der heutigen Zeit.
Besonders eindrucksvoll war das Gleichnis vom verlorenen Sohn, welches der Apostel in die heutige Zeit übertrug. Darin sprach der Apostel von einem Häftling, der nach einem Gefängnisaufenthalt nach Hause kam. Er war voller Unsicherheit, ob er trotz seiner Tat zuhause noch willkommen sei. Auf dem Weg nach Hause mit dem Zug erbat er von den Eltern ein weißes Tuch im Baum, sollte er willkommen sein. Als er vorbei fuhr war der Baum übersät mit weißen Tüchern.
So sei auch jeder Mensch und jede Seele bei dem himmlischen Vater immer willkommen, unabhängig der Vergangenheit. Diese Zusage gelte auch für die Seelen in der jenseitigen Welt.
Hintergrund zum Entschlafenenwesen in der Neuapostolischen Kirche:
Neuapostolische Christen glauben, dass auch für verstorbenen Menschen die Sakramente gespendet werden können. An Entschlafenengottesdiensten führen neuapostolische Apostel weltweit diese sakramentalen Handlungen an Menschen stellvertretend für bereits verstorbene durch. Weitere Informationen sind im Katechismus der Neuapostolischen Kirche zu finden.
Neuapostolische Kirche